Gutachten oder Kostenvoranschlag: Was ist sinnvoll?
Nach einem Schaden stellt sich die Frage, ob ein volles Gutachten nötig ist oder ein Kostenvoranschlag genügt. Hier die wichtigsten Unterschiede.
Das Kfz-Gutachten
Ein Gutachten dokumentiert den Schaden umfassend. Es enthält in der Regel die Reparaturkosten, die Reparaturdauer, den Wiederbeschaffungswert, eine mögliche Wertminderung und Angaben zum Nutzungsausfall. Es ist die belastbarste Grundlage gegenüber der Versicherung.
Der Kostenvoranschlag
Ein Kostenvoranschlag schätzt nur die Reparaturkosten. Er ist günstiger und schneller, enthält aber meist keine Angaben zu Wertminderung, Restwert oder Nutzungsausfall.
Wann reicht ein Kostenvoranschlag?
Bei sehr kleinen Schäden, den sogenannten Bagatellschäden. Als grobe Orientierung wird oft eine Grenze von etwa 750 bis 1.000 Euro genannt. Maßgeblich ist aber immer der Einzelfall.
Wann ist ein Gutachten die bessere Wahl?
- Bei größeren oder unklaren Schäden
- Wenn Karosserie, Rahmen oder sicherheitsrelevante Teile betroffen sein können
- Wenn Sie Ansprüche wie Wertminderung oder Nutzungsausfall geltend machen möchten
- Wenn die Gegenseite die Schadenhöhe bestreitet
Unser Rat
Sind Sie unsicher, rufen Sie uns an. Wir schauen uns den Schaden an und sagen Ihnen ehrlich, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Dieser Text gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine Rechtsberatung.