Was steht in einem Kfz-Gutachten?
Ein Gutachten hat mehrere Teile. Hier erklären wir, was Sie darin finden und was die einzelnen Begriffe bedeuten.
Fahrzeug- und Unfalldaten
Fahrzeugtyp, Kennzeichen, Kilometerstand, Ausstattung, Unfalldatum und Schadensbeschreibung.
Schadenbeschreibung und Fotos
Alle sichtbaren Schäden werden beschrieben und mit Fotos belegt. Das macht den Schaden nachvollziehbar.
Reparaturkosten und Reparaturdauer
Der Sachverständige kalkuliert, was die Reparatur kosten wird und wie lange sie voraussichtlich dauert.
Wiederbeschaffungswert und Restwert
Der Wiederbeschaffungswert ist der Preis, den man für ein gleichwertiges Fahrzeug zahlt. Der Restwert ist der Wert, den das beschädigte Fahrzeug noch hat. Beides ist wichtig, wenn eine Reparatur wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist.
Wertminderung
Auch ein sauber repariertes Fahrzeug kann nach einem Unfall weniger wert sein. Diese Differenz heißt Wertminderung. Sie kann in der Regel geltend gemacht werden, wenn ein unverschuldeter Unfall vorliegt.
Nutzungsausfall oder Mietwagen
Das Gutachten nennt die Dauer, für die Sie Ihr Fahrzeug nicht nutzen können. Daraus lassen sich Nutzungsausfall oder die Kosten für einen Mietwagen ableiten.
Hinweis
Dieser Text gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine Rechtsberatung.